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Die Auswahl des Materials für die Druckstöcke erfordert Fngerspitzengefühl. Massivhölzer verleime ich selber, Plattenware besorge ich im Fachhandel. Es darf durchaus mal eine Spanplatte, Tischlerplatte oder auch Hartfaserplatte sein. Für jede Arbeit suche ich mir das geeignete Holz aus und kombiniere untereinander. Dabei spielt auch die Härte und Maserung eine Rolle. Gelegentlich montiere ich Druckplatten aus dünnen Hölzern, um mir das Schneiden großer Freiflächen zu ersparen. Die klassischen Verfahren Clair-obscur, Puzzle-Druck, Verlorene Platte usw. versuche ich in immer abgewandelten Variationen zu verbinden. Die Schneidearbeit erfolgt mit allen nur denkbaren Werkzeugen. Dabei greife ich gerne auch auf technische Hilfsmittel zurück ...
Quelle: GRAPHISCHE KUNST, Heft 47, 2. Heft 1996, Edition Curt Visel, Memmingen
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Beim Projekt Naturgewalten - Kräfte der Natur verwende ich die moderne CAW-Technik Nur mit ihrer Hilfe ist es möglich, in einer angemessenen Zeit in solchen Dimensionen zu arbeiten. .Die Druckstöcke sind aus furnierten, 16 mm starken Tischlerplatten geschnitten, weil sie stehenbleiben und sich nicht sehr verziehen. Seit April 1999 ist meine Flachbettanlage, die eigens für dieses Projekt konzipiert wurde, täglich im Einsatz. Sie arbeitet so zuverlässig, daß sogar das Arbeiten rund um die Uhr möglich ist. Für die meisten der 56 Einzelbilder benötige ich 2 Druckstöcke. Die manuelle Schneidearbeit mit Geißfuß, Hohleisen und Schneidemessern ist dann notwendig, wenn Korrekturen geschnitten werden müssen oder die maschinelle Schneidearbeit meinen künstlerischen Forderungen nicht genügt.
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